Zubereitung:
Das Leinmehl mit dem Wasser vermengen, gut vermischen und 20 Minuten quellen lassen.
Währenddessen Sonnenblumenkerne im Mixer fein mahlen und zusammen mit Hafermehl, Kartoffelstärke, Backpulver sowie dem Ursalz in einer großen Schüssel vermengen.
Das gequollene Leinmehl hinzufügen und alles zu einem schönen, festen Teig verarbeiten. Daraus dann 9-10 gleich große runde oder längliche Teiglinge formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Nun die Lauge in eine kleine Schüssel geben, die tief genug ist, um die Teiglinge darin komplett untertauchen zu können.
Mit einem Schaumlöffel aus Metall die Teiglinge dann einzeln für jeweils 5 Sekunden in der Lauge baden, kurz abtropfen lassen und zurück auf das Backblech geben.
Bitte ein neues Backpapier verwenden, da das vorherige schon angeweicht ist. Sonst lösen sich die Brötchen nach dem Backen sehr schwer wieder davon.
Nun mit einem gezackten Messer wird in die runden Teiglinge (Laugenbrötchen) jeweils eine Kreuzschnitt gemacht. Die länglichen Teiglinge (Laugenstangen) werden besser mit mehreren parallelen Schnitten verziert. Bitte darauf achten damit die Schnitte immer gleichmäßig tief gemacht werden. Zudem nicht tiefer als max. 1 cm.
Den Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Teiglinge für ca. 25 Minuten backen.
Anschließend vom Backpapier lösen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.
Ergänzender Hinweis: Die Lauge wird mit den Brötchen im Ofen bei großer Hitze gebacken und dadurch neutralisiert. Sie ist also nach dem Backen zum Verzehr unbedenklich. Für alle die Brezellauge lieber meiden möchten besteht die Möglichkeit das Gebäck auch ohne es in Lauge zu tauchen zu backen. Dann schmeckt es natürlich nicht wie Laugengebäck, kann aber als leckeres „normales“ Brötchen verzehrt werden.